Die Funktionsweise heutiger Klavier- und Flügelmechaniken ist prinzipiell bei allen Fabrikaten auf der Welt gleich (siehe Klavier-Funktion und Flügel-Funktion). Beim Flügel sprechen wir von der “Repetitions”-Mechanik, die es aufgrund ihrer Traghebelkonstruktion erlaubt, einen Ton schneller zu wiederholen als bei der in Klavieren verwendeten “Unterdämpfungs”-Mechanik. Bis vor etwa 90-100 Jahren war es üblich, eine Klaviermechanik als sog. Oberdämpfer zu bauen ( siehe Alte Bauform).

Mechaniken werden traditionell aus Weißbuchenholz hergestellt. Die Messingachsen der beweglichen Teile laufen in Filztuchlagern. Garnierungen werden je nach Beanspruchung in verschiedenen Ledern oder hochwertigen Filzmaterialien ausgeführt.Bei den Flügelmechaniken sind die Instrumentenfabrikanten weltweit dieser Tradition bis heute -mit Erfolg- treu geblieben. Da Klaviermechaniken in wesentlich größeren Stückzahlen benötigt werden, sind viele Versuche unternommen worden, hier durch Verwendung von kostengünstigeren Kunststoffspritzteilen ökonomischer zu produzieren. Federführend hierbei sind die japanischen Hersteller; auch zur “DDR”-Zeit wurden vielfach “Plaste”-Mechaniken eingesetzt. Mit der Wiedervereinigung und dem damit ab sofort möglichen Zugriff auf Renner-Mechaniken in hochwertigster Holzausführung waren diese Erscheinungen schlagartig beendet. In Japan ist die Kunststoffverarbeitung weiterhin Stand der Technik. Die modernen Klaviermechaniken südkoreanischer und chinesischer Hersteller sind heute wieder aus Weißbuche gefertigt und weitestgehend frei von Plastikteilen (Beispiele unter Bauarten heute).

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